Vor 100 Jahren wurde die Hufeisensiedlung in Berlin erbaut, ein Musterbeispiel für seriellen Wohnungsbau mit Fokus auf Licht, Luft und Grünflächen. Die Siedlung in Berlin-Britz besteht aus 679 Reihenhäusern in verschiedenen Formen und Farben, welche damals würdevolles Wohnen mit Tageslicht und Grün ermöglichten. Die Architektur der 1920er-Jahre setzte Maßstäbe, auch wenn die Wohnungsgrößen im Vergleich zu heute kleiner waren.
Heutige Architekten können von diesem Konzept lernen, insbesondere hinsichtlich kostensparendem Bauen und Individualisierung. Es wird deutlich, dass die Relevanz von Tageslicht und Grünflächen im Wohnungsbau auch in Zeiten von Flächenknappheit und Klimakrise nicht zu unterschätzen ist. Architekten betonen die Rückkehr zur Nachhaltigkeit und das Potenzial seriellen Bauens für die Zukunft.
Schlussfolgernd sollten Architekten von heute sich von der Hufeisensiedlung inspirieren lassen. Eine Reduzierung der Wohnfläche und die Transformation bestehender Gebäude sind Schlüssel, um Ressourcen zu schonen und das Klima zu schützen. Mut zu neuen Wegen und zirkuläres Bauen können zu einer neuen Ästhetik im Wohnungsbau führen, die zugleich den Ansprüchen der Zeit gerecht wird.
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