Der österreichische Immobilienunternehmer René Benko wurde im Rahmen eines Insolvenzprozesses teilweise schuldig gesprochen und zu einer Haftstrafe von 2 Jahren verurteilt. Der Vorwurf lautet auf Schädigung seiner Gläubiger durch Vermögensbeiseiteschaffung. Es wurde jedoch festgestellt, dass er im Fall einer Mietkostenvorauszahlung freigesprochen wurde. Dieser Insolvenzfall ist nur einer von insgesamt 14 Fällen, die gegen Benko vorliegen.
Das Unternehmen Signa, welches Benko leitet, geriet im Jahr 2023 in die Insolvenz, wobei Milliarden-Forderungen der Gläubiger bestehen. Benko ist bekannt für seine Übernahmen von Kaufhof und Karstadt sowie seine Investitionen in internationale Immobilienprojekte.
Es ist wichtig zu betonen, dass das aktuelle Urteil gegen René Benko noch nicht rechtskräftig ist und möglicherweise den Beginn einer Prozessserie im Zusammenhang mit der Signa-Insolvenz markiert. Sowohl Benkos Immobilien- und Handelsgeschäfte als auch seine internationalen Investments stehen somit im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit.
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