Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) verzeichnet einen beeindruckenden Börsenstart mit starken Kursgewinnen, nachdem 49 Prozent der Marinetochter erfolgreich vom Mutterkonzern Thyssenkrupp abgespalten wurden. Als Weltmarktführer im Bereich nicht-nuklear betriebener U-Boote zeigt sich TKMS mit vollen Auftragsbüchern bis zum Anfang der 2040er-Jahre äußerst robust.
Der Unternehmenswert von TKMS stieg zu Beginn um über 60 Prozent, was auf das Vertrauen der Anleger in die zukünftigen Aussichten zurückzuführen ist. Mit einem aktuellen Auftragsvolumen von 18,5 Milliarden Euro und der Genehmigung zum Bau von vier weiteren U-Booten der Klasse 212CD für die Deutsche Marine erweist sich TKMS als Schlüsselakteur im maritimen Bereich.
Ein spannender Faktor ist der aktuelle Kampf von TKMS um einen Großauftrag zum Bau weiterer konventioneller U-Boote für Kanada, der die Expansionspläne des Unternehmens in neue Märkte verdeutlicht. Ursprünglich aus der Kieler Traditionswerft HDW hervorgegangen, gehört Thyssenkrupp Marine Systems seit 2005 erfolgreich zum Thyssenkrupp-Konzern.
Neben TKMS steigt auch Rheinmetall in das Marinegeschäft ein, was die dynamische Entwicklung und Wettbewerbsintensität in der Branche unterstreicht. Die positiven Signale des Börsenstarts in Kombination mit der stabilen Auftragslage lassen auf eine vielversprechende Zukunft für TKMS schließen. Die geplante Expansion in den kanadischen Markt signalisiert das Potenzial für weiteres Wachstum und Erfolg des Unternehmens.

