In der AfD wird derzeit kontrovers über geplante Russland-Reisen von Parteimitgliedern diskutiert. Co-Chef Chrupalla hat sich entschieden, die Reisepläne seiner Parteikollegen zu verteidigen, während es interne Meinungsverschiedenheiten gibt. Insbesondere hat Fraktionschefin Alice Weidel die Pläne scharf kritisiert. Der Streitpunkt liegt vor allem bei anstehenden Treffen mit russischen Politikern in Sotschi.
Die Diskussionen innerhalb der Partei drehen sich um die Beziehungen zu Russland und wichtige Sicherheitsfragen. Während Chrupalla die geplanten Reisen als Teil offener Beziehungen zu Russland sieht, äußert Weidel Bedenken und droht mit Konsequenzen.
Es wird deutlich, dass die AfD mit internen Konflikten konfrontiert ist, die ihre Position zu Russland und die Führungssituation in der Partei herausfordern. Sowohl Weidel als auch Chrupalla betonen jedoch die Bedeutung guter Beziehungen zu europäischen und internationalen Partnern. Medienberichte über Weidels Ambitionen auf den alleinigen Parteivorsitz werfen zusätzliches Licht auf die aktuellen Entwicklungen innerhalb der Partei.

