Die Bundesregierung plant Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung des Pflegeberufs in Deutschland, indem Pflegekräfte mehr Kompetenzen erhalten und bürokratische Hürden reduziert werden. Es wird eine bundeseinheitliche Pflegefachassistenzausbildung angestrebt. Es ist vorgesehen, Pflegekräften mehr Verantwortung in Bereichen wie Wundversorgung, Diabetes und Demenz zu übertragen, um ihre Eigenständigkeit zu fördern.
Des Weiteren ist geplant, die bürokratischen Belastungen zu verringern, indem die Dokumentationen für Qualitätsprüfungen begrenzt werden. Eine vereinheitlichte Pflegefachassistenzausbildung soll eingeführt werden, um den Ausbildungsstandard zu verbessern und zu harmonisieren.
Prognosen deuten auf einen deutlichen Anstieg der pflegebedürftigen Bevölkerung bis 2055 hin, was einen erhöhten Bedarf an Pflegekräften bis 2040 bedeuten wird. Während der Deutsche Pflegerat die geplanten Maßnahmen begrüßt, haben das Deutsche Rote Kreuz und ärztliche Organisationen gemischte Meinungen dazu.
Die geplanten Maßnahmen der Bundesregierung werden sowohl positiv als auch kritisch betrachtet. Es bleibt zu beobachten, wie die konkreten Befugnisse für Pflegekräfte festgelegt werden und wie die Umsetzung in der Praxis erfolgen wird.

