Montag, 19.01.2026

Debatte um europäischen Emissionshandel: Industrie fordert Anpassungen für Wettbewerbsfähigkeit

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Die EU-Staaten befinden sich in einem Ringen um eine gemeinsame Linie in der Klimapolitik, während die deutsche Industrie ihre Kritik am Emissionshandel äußert. Besonders Unternehmen wie Evonik, die zu den Top Ten der deutschen Chemieindustrie gehören, sehen die Kosten für den Klimaschutz als große Herausforderung an.

Die Diskussionen über eine Reform des europäischen Emissionshandels werden intensiv geführt, mit dem Ziel, die Industrie zu schützen und gleichzeitig die Klimaziele zu erreichen. Der Emissionshandel belastet die deutsche Chemieindustrie, jedoch konnte der CO2-Ausstoß in Deutschland und der EU seit der Einführung des Emission Trading System (ETS) im Jahr 2005 reduziert werden.

Ein zentrales Thema ist die Diskussion um die kostenlose Zuteilung von CO2-Zertifikaten, bei der verschiedene Positionen vertreten werden. Der CEO von Evonik macht sich stark für eine radikale Reform des Emissionshandels und fordert erleichterte Bedingungen bei CO2-Zertifikaten.

In der Industrie wachsen die Sorgen bezüglich der Wettbewerbsfähigkeit und der Erreichung der Klimaziele. Die Forderungen nach Anpassungen im Emissionshandel zielen darauf ab, die Balance zwischen Klimaschutz und Industrieunterstützung zu finden, ohne die Klimaziele aufzugeben. Die Industrie ist aktiv auf der Suche nach Lösungen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und gleichzeitig an einem nachhaltigen Klimaschutz mitzuwirken.

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