Die Zementindustrie, als einer der größten CO2-Verursacher, arbeitet intensiv an klimafreundlichen Lösungen zur Reduzierung ihrer Emissionen. In diesem Bemühen stehen innovative Maßnahmen und Herausforderungen im Fokus. Ein bahnbrechender Schritt wurde bereits von Holcim unternommen, indem das Unternehmen eine Pilotanlage zur CO2-Abscheidung implementiert hat.
Ein zentraler Aspekt sind die massiven CO2-Emissionen, die während des Herstellungsprozesses von Zement freigesetzt werden. Holcim setzt dabei auf die Reduzierung von CO2 durch den verstärkten Einsatz nachhaltiger Energiequellen sowie die Entwicklung der CO2-Abscheidungstechnologie. Das langfristige Ziel besteht darin, das gewonnene reine CO2 an die chemische Industrie zu vermarkten.
Im Diskurs um die CO2-Reduzierung und -Speicherung wird auch die unterirdische CO2-Speicherung kontrovers diskutiert. Während Befürworter ihre technische Machbarkeit betonen, äußern Umweltschützer Bedenken bezüglich potenzieller Risiken. Deutschland wird dabei in der Debatte um den CO2-Transport im Vergleich zu Ländern wie Norwegen oder den USA als Nachzügler wahrgenommen.
Die Zementindustrie steht somit vor der anspruchsvollen Aufgabe, ihre CO2-Emissionen drastisch zu reduzieren. Technologische Innovationen wie die implementierte CO2-Abscheidung können dazu einen bedeutenden Beitrag leisten. Doch die Debatte über die effektivste Vorgehensweise zur CO2-Reduzierung und -Speicherung wird weiterhin kontrovers geführt.

